33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Inlineskating am 7. April 2013

Weitere Veranstaltungen

Geschichte und Statistik

  • Die Teilnehmerzahlen 2012

    DisziplinTeilnehmer
    Läufer/innen und Power Walker/innen 29.246
    Inlineskater/innen 1.838
    Bambini 570
    SCC-Skating KidsCup 84
    Rollstuhlfahrer/innen & Handbiker/innen 25

    Insgesamt 31.763 Teilnehmer aus 91 Nationen

  • Sieger 2012

    WertungSieger/inZeit
    Männer: Bart Swings (BEL) 0:30:41
    Frauen: Cecilia Baena Guyader (COL) 0:39:29
  • Streckenrekorde

    WertungJahrTeilnehmerZeitLand/Stadt
    Männer: 2012 Bart Swings 0:30:41
    BEL
    Frauen: 2005 Jana Gegner 0:36:22 Berlin
  • Inlineskating Sieger des BERLINER HALBMARATHON ab 1997

    1997
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. S. Baumgartner 0:44:55 Konstanz Tina Pechardscheck 0:51:14 Berlin
    2. Andre Unterdörfel 0:44:56 Berlin Katrin Kalex 0:51:14 Berlin
    3. Roman Klatte 0:55:54 Berlin Doreen Gohlke 0:54:54 Berlin
    1998 - ausgefallen
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1999
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin 0:37:55 NZL Daniela Dietzold 0:46:40 GER
    2. Garry King 0:37:55 AUS Doreen Gohlke 0:46:41 Berlin
    3. Peter Currell 0:37:56 AUS Julia Vorkel 0:46:43 Oranienburg
    2000
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Steven Madsen 0:36:28 DEN
    Severin Stötzer 0:37:04 GER
    2. Kasper Schneider 0:36:33 DEN Anette Dam 0:39:03 DEN
    3. Christian Gerhardt 0:36:33 GER Katharina Berg
    0:39:03 Gera
    2001
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Steven Madsen
    0:34:36 DEN
    Stephanie Pipke
    0:38:35 GER
    2. Nico Wieduwilt 0:34:37 GER
    Jana Gegner
    0:38:37 GER
    3. Marco Kessler
    0:34:37 GER
    Maritje Sell
    0:38:51 GER
    2002
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin
    0:35:37 NZL
    Silvia Nino
    0:35:47 COL
    2. Nico Wieduwilt
    0:35:37 GER
    Friederike Gehring
    0:38:06 GER
    3. Steven Madsen
    0:35:37 DEN Annekathrin Krötenheerdt
    0:38:08 GER

    2003

    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin
    0:37:21 NZL
    Silvia Nino
    0:44:41 COL
    2. Shane Dobbin
    0:38:13 NZL
    Tina Strüver
    0:44:41 Halle
    3. Wouter Hebbrecht
    0:38:13 BEL
    Jana Gegner
    0:44:41 Berlin
    2004
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Jörg Wecke 0:35:37 Celle Britta van Tournhout 0:40:21 BEL
    2. Rasmus Steffensen 0:35:54 DEN Tina Strüver 0:40:21 Halle
    3. Toni Deubner 0:35:54 Eisenach Jana Gegner 0:40:21 Berlin
    2005
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Sutton Atkins
    0:34:04 GBR
    Jana Gegner
    0:36:22 Berlin
    2. Nico Wieduwilt
    0:34:05 Gera
    Sara Bak
    0:36:22 DEN
    3. Benjamin Zschätzsch
    0:34:05 Groß-Gerau
    Tina Strüver
    0:36:22 Halle
    2006
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Victor Wilking
    0:33:04 GBR
    Jana Gegner
    0:39:58 Berlin
    2. Wayne Begg
    0:33:05 NZL
    Sandra Wieduwilt
    0:39:58 Gera
    3. Elio Cuncu
    0:33:06 ITA
    Nele Armee
    0:39:58 BEL
    2007
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Niclas Kleyling 0:32:08 Berlin
    Jana Gegner
    0:39:58 Berlin
    2. Ferre Spruyt
    0:32:09 BEL
    Nele Armee
    0:40:02 BEL
    3. Bernhard Krempl
    0:32:09 Erlangen
    Sandra Wieduwilt
    0:40:03 Gera
    2008
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Scott Arlidge
    0:34:11 NZL
    Hilde Goovaerts
    0:38:16 BEL
    2. Thomas Boucher
    0:34:20 FRA
    Sabine Berg
    0:38:16 GER
    3. Jorge Luis Cifuentes
    0:34:20 COL
    Sara Bak
    0:38:16 DEN
    2009
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Alexis Contin
    0:31:48 FRA
    Cecilia Baena
    0:38:28 COL
    2. Severin Widmer
    0:31:48 SUI
    Sabine Berg
    0:38:28 GER
    3. Christian Diazgranados
    0:31:50 COL
    Jana Gegner
    0:38:28 Berlin
    2010
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Severin Widmer
    0:35:10 SUI
    Cecilia Baena
    0:43:31 COL
    2. Yann Guyader
    0:35:11 FRA
    Sabine Berg
    0:43:31 GER
    3. Scott Arlidge
    0:35:13 NZL
    Mareike Thum
    0:43:31 GER
    2011
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Yann Guyader 0:30:44 FRA
    Mareike Thum 0:37:25 GER
    2. Bart Swings 0:30:44 BEL Sabine Berg
    0:37:25 GER
    3. Reyon Kay 0:30:45 NZL
    Katharina Rumpus 0:37:25 GER
    2012
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Bart Swings 0:30:41 BEL
    Cecilia Baena Guyader 0:39:29 COL
    2. Yann Guyader 0:33:17 FRA Sabine Berg 0:39:30 GER
    3. Ewen Fernandez 0:33:17 FRA
    Jana Gegner 0:39:30 GER
  • Die Geschichte des Vattenfall BERLINER HALBMARATHON

    Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON hat einen historischen Hintergrund, wie er nur in der deutschen Hauptstadt möglich ist. Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens über die 21,0975 km liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden: Der BERLINER HALBMARATHON, der inzwischen auf dem Weg ist, zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW BERLIN-MARATHON zu werden, und der Berliner Friedenslauf.

    Lange hatte sich die heimische Läuferschaft im Ostteil ein Rennen durch die Stadt gewünscht. Doch alle Bemühungen, an frühere Traditionen der ungeteilten Stadt wie „Potsdam-Berlin“ oder „Quer durch Berlin“ anzuknüpfen, scheiterten im Osten am Behördenweg. Impulse von unten bewirkten damals wenig. 1981 gab es mit einem Marathon durch Nebenstraßen des Bezirkes Lichtenberg einen ersten Versuch. Hier beginnt die Zählung des BERLINER HALBMARATHON.

    Im Westteil Berlins hatten die Läufer dank des Einsatzes der französischen Alliierten, die die 25 km de Berlin ins Leben riefen, bereits ein wenig länger einen echten Citylauf, dem bald der BERLIN-MARATHON folgen sollte. Doch als es für eine Hauptstadt zum guten Ton gehörte, einen Citylauf zu veranstalten, gab man auch im Roten Rathaus und im DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) grünes Licht. Der Lauf sollte natürlich dem Frieden dienen. Laut offiziellen Angaben sollen 20.000 bei der Premiere 1982 gelaufen sein, davon 368 Marathonläufer und 752 über 20 km. 1985 wurde aus Anlass der 90. IOC-Session der Friedenslauf sogar auf einen Donnerstag verlegt. Angeblich 70.000 Aktive – es wäre der größte Lauf der Welt gewesen – sollen dabei gewesen sein. IOC-Präsident Juan-Antonio Samaranch gab den Startschuss.
    Erfreute sich die Veranstaltung zu DDR-Zeiten großen Zuspruchs und staatlicher Förderung, so sollte sich das mit der Wende nach dem Rennen 1989 drastisch ändern. Die Rettung war der Zusammenschluss mit dem West-Berliner Halbmarathon. 1990 hatte der BERLINER HALBMARATHON noch den Beinamen Friedenslauf, doch es gab bereits eine Strecke durch den Ost- und Westteil der Stadt. Damit ging ein Traum in Erfüllung.

    Den West-Berliner Halbmarathon gab es bereits seit dem 2. September 1984. Als Generalprobe für den BERLIN-MARATHON, wurde er schon damals vom SCC Berlin organisiert. Allerdings war diese Veranstaltung eher ein rein lokales Vorbe-reitungs-rennen für den Marathon. Die Teilnehmerzahl schwankte entsprechend zwischen rund 1350 und 1800.
    Der Lauf wurde dann 1991 aufgrund der Terminenge mit dem BERLIN-MARATHON vom September ins Frühjahr verlegt. Dies geschah zu einer Zeit, als der Halbmarathon als Disziplin auch international aufgewertet wurde. Seit 1992 gab es jährliche Weltmeisterschaften über die genau 21,0975 km lange Strecke. Nach-dem die Starterzahlen teilweise rückläufig waren, gelang in den vergangenen Jah-ren ein enormer Aufwärtstrend. Zudem haben sich Rahmenprogramm und -wettbewerbe zuletzt enorm entwickelt. Einen ersten großen sportlichen Höhepunkt hatte der BERLINER HALBMARATHON im Jahr 1993, als die ersten beiden Läufer unter 61 Minuten blieben. Carsten Eich (Leipzig) siegte damals in der Europarekordzeit von 60:34 Minuten.

    1997 starten erstmals Inlineskater beim BERLINER HALBMARATHON

    An einem kalten Sonntag, dem 6. April 1997, fiel nicht nur der erste Startschuss für Inlineskater beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON, sondern überhaupt der erste für den Rollensport bei SCC EVENTS. Im ersten Jahr wurde noch nicht die original Halbmarathon Läuferstrecke befahren, sondern ein Rundkurs am Alexanderplatz. Bemerkenswerte 50 Skater haben sich auf den Weg über die 21,097 km gemacht. Der Sieger (44:55 min.) ist heute Moderator der Berliner Inlineskating Events und des GERMAN INLINE CUP und heißt Sebastian Baumgartner. Die Siegerin (51:14 min.) war Tina Pechardscheck aus Berlin. Die Zeiten lagen mehr als vierzehn Minuten über dem heutigen Streckenrekord.

Sponsoren des 33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON Inlineskating K2 BWB adidas AOK Berliner Morgenpost Erdinger Alkoholfrei Vattenfall BMW

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