Geschichte und Statistik
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Die Teilnehmerzahlen 2012Disziplin Teilnehmer Läufer/innen und Power Walker/innen 29.246 Inlineskater/innen 1.838 Bambini 570 SCC-Skating KidsCup 84 Rollstuhlfahrer/innen & Handbiker/innen 25 Insgesamt 31.763 Teilnehmer aus 91 Nationen
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Sieger 2012
Wertung Sieger/in Zeit Männer: Bart Swings (BEL) 0:30:41 Frauen: Cecilia Baena Guyader (COL) 0:39:29 -
Streckenrekorde
Wertung Jahr Teilnehmer Zeit Land/Stadt Männer: 2012 Bart Swings 0:30:41 BEL Frauen: 2005 Jana Gegner 0:36:22 Berlin -
Inlineskating Sieger des BERLINER HALBMARATHON ab 1997
1997 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. S. Baumgartner 0:44:55 Konstanz Tina Pechardscheck 0:51:14 Berlin 2. Andre Unterdörfel 0:44:56 Berlin Katrin Kalex 0:51:14 Berlin 3. Roman Klatte 0:55:54 Berlin Doreen Gohlke 0:54:54 Berlin 1998 - ausgefallen Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1999 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Kalon Dobbin 0:37:55 NZL Daniela Dietzold 0:46:40 GER 2. Garry King 0:37:55 AUS Doreen Gohlke 0:46:41 Berlin 3. Peter Currell 0:37:56 AUS Julia Vorkel 0:46:43 Oranienburg 2000 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Steven Madsen 0:36:28 DEN Severin Stötzer 0:37:04 GER 2. Kasper Schneider 0:36:33 DEN Anette Dam 0:39:03 DEN 3. Christian Gerhardt 0:36:33 GER Katharina Berg 0:39:03 Gera 2001 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Steven Madsen 0:34:36 DEN Stephanie Pipke 0:38:35 GER 2. Nico Wieduwilt 0:34:37 GER Jana Gegner 0:38:37 GER 3. Marco Kessler 0:34:37 GER Maritje Sell 0:38:51 GER 2002 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Kalon Dobbin 0:35:37 NZL Silvia Nino 0:35:47 COL 2. Nico Wieduwilt 0:35:37 GER Friederike Gehring 0:38:06 GER 3. Steven Madsen 0:35:37 DEN Annekathrin Krötenheerdt 0:38:08 GER 2003
Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Kalon Dobbin 0:37:21 NZL Silvia Nino 0:44:41 COL 2. Shane Dobbin 0:38:13 NZL Tina Strüver 0:44:41 Halle 3. Wouter Hebbrecht 0:38:13 BEL Jana Gegner 0:44:41 Berlin 2004 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Jörg Wecke 0:35:37 Celle Britta van Tournhout 0:40:21 BEL 2. Rasmus Steffensen 0:35:54 DEN Tina Strüver 0:40:21 Halle 3. Toni Deubner 0:35:54 Eisenach Jana Gegner 0:40:21 Berlin 2005 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Sutton Atkins 0:34:04 GBR Jana Gegner 0:36:22 Berlin 2. Nico Wieduwilt 0:34:05 Gera Sara Bak 0:36:22 DEN 3. Benjamin Zschätzsch 0:34:05 Groß-Gerau Tina Strüver 0:36:22 Halle 2006 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Victor Wilking 0:33:04 GBR Jana Gegner 0:39:58 Berlin 2. Wayne Begg 0:33:05 NZL Sandra Wieduwilt 0:39:58 Gera 3. Elio Cuncu 0:33:06 ITA Nele Armee 0:39:58 BEL 2007 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Niclas Kleyling 0:32:08 Berlin Jana Gegner 0:39:58 Berlin 2. Ferre Spruyt 0:32:09 BEL Nele Armee 0:40:02 BEL 3. Bernhard Krempl 0:32:09 Erlangen Sandra Wieduwilt 0:40:03 Gera 2008 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Scott Arlidge 0:34:11 NZL Hilde Goovaerts 0:38:16 BEL 2. Thomas Boucher 0:34:20 FRA Sabine Berg 0:38:16 GER 3. Jorge Luis Cifuentes 0:34:20 COL Sara Bak 0:38:16 DEN 2009 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Alexis Contin 0:31:48 FRA Cecilia Baena 0:38:28 COL 2. Severin Widmer 0:31:48 SUI Sabine Berg 0:38:28 GER 3. Christian Diazgranados 0:31:50 COL Jana Gegner 0:38:28 Berlin 2010 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Severin Widmer 0:35:10 SUI Cecilia Baena 0:43:31 COL 2. Yann Guyader 0:35:11 FRA Sabine Berg 0:43:31 GER 3. Scott Arlidge 0:35:13 NZL Mareike Thum 0:43:31 GER 2011 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Yann Guyader 0:30:44 FRA Mareike Thum 0:37:25 GER 2. Bart Swings 0:30:44 BEL Sabine Berg 0:37:25 GER 3. Reyon Kay 0:30:45 NZL Katharina Rumpus 0:37:25 GER 2012 Platz Männer Zeit Land/Stadt Frauen Zeit Land/Stadt 1. Bart Swings 0:30:41 BEL Cecilia Baena Guyader 0:39:29 COL 2. Yann Guyader 0:33:17 FRA Sabine Berg 0:39:30 GER 3. Ewen Fernandez 0:33:17 FRA Jana Gegner 0:39:30 GER -
Die Geschichte des Vattenfall BERLINER HALBMARATHON
Der Vattenfall BERLINER HALBMARATHON hat einen historischen Hintergrund, wie er nur in der deutschen Hauptstadt möglich ist. Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens über die 21,0975 km liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden: Der BERLINER HALBMARATHON, der inzwischen auf dem Weg ist, zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW BERLIN-MARATHON zu werden, und der Berliner Friedenslauf.
Lange hatte sich die heimische Läuferschaft im Ostteil ein Rennen durch die Stadt gewünscht. Doch alle Bemühungen, an frühere Traditionen der ungeteilten Stadt wie „Potsdam-Berlin“ oder „Quer durch Berlin“ anzuknüpfen, scheiterten im Osten am Behördenweg. Impulse von unten bewirkten damals wenig. 1981 gab es mit einem Marathon durch Nebenstraßen des Bezirkes Lichtenberg einen ersten Versuch. Hier beginnt die Zählung des BERLINER HALBMARATHON.
Im Westteil Berlins hatten die Läufer dank des Einsatzes der französischen Alliierten, die die 25 km de Berlin ins Leben riefen, bereits ein wenig länger einen echten Citylauf, dem bald der BERLIN-MARATHON folgen sollte. Doch als es für eine Hauptstadt zum guten Ton gehörte, einen Citylauf zu veranstalten, gab man auch im Roten Rathaus und im DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) grünes Licht. Der Lauf sollte natürlich dem Frieden dienen. Laut offiziellen Angaben sollen 20.000 bei der Premiere 1982 gelaufen sein, davon 368 Marathonläufer und 752 über 20 km. 1985 wurde aus Anlass der 90. IOC-Session der Friedenslauf sogar auf einen Donnerstag verlegt. Angeblich 70.000 Aktive – es wäre der größte Lauf der Welt gewesen – sollen dabei gewesen sein. IOC-Präsident Juan-Antonio Samaranch gab den Startschuss.
Erfreute sich die Veranstaltung zu DDR-Zeiten großen Zuspruchs und staatlicher Förderung, so sollte sich das mit der Wende nach dem Rennen 1989 drastisch ändern. Die Rettung war der Zusammenschluss mit dem West-Berliner Halbmarathon. 1990 hatte der BERLINER HALBMARATHON noch den Beinamen Friedenslauf, doch es gab bereits eine Strecke durch den Ost- und Westteil der Stadt. Damit ging ein Traum in Erfüllung.Den West-Berliner Halbmarathon gab es bereits seit dem 2. September 1984. Als Generalprobe für den BERLIN-MARATHON, wurde er schon damals vom SCC Berlin organisiert. Allerdings war diese Veranstaltung eher ein rein lokales Vorbe-reitungs-rennen für den Marathon. Die Teilnehmerzahl schwankte entsprechend zwischen rund 1350 und 1800.
Der Lauf wurde dann 1991 aufgrund der Terminenge mit dem BERLIN-MARATHON vom September ins Frühjahr verlegt. Dies geschah zu einer Zeit, als der Halbmarathon als Disziplin auch international aufgewertet wurde. Seit 1992 gab es jährliche Weltmeisterschaften über die genau 21,0975 km lange Strecke. Nach-dem die Starterzahlen teilweise rückläufig waren, gelang in den vergangenen Jah-ren ein enormer Aufwärtstrend. Zudem haben sich Rahmenprogramm und -wettbewerbe zuletzt enorm entwickelt. Einen ersten großen sportlichen Höhepunkt hatte der BERLINER HALBMARATHON im Jahr 1993, als die ersten beiden Läufer unter 61 Minuten blieben. Carsten Eich (Leipzig) siegte damals in der Europarekordzeit von 60:34 Minuten.1997 starten erstmals Inlineskater beim BERLINER HALBMARATHON
An einem kalten Sonntag, dem 6. April 1997, fiel nicht nur der erste Startschuss für Inlineskater beim Vattenfall BERLINER HALBMARATHON, sondern überhaupt der erste für den Rollensport bei SCC EVENTS. Im ersten Jahr wurde noch nicht die original Halbmarathon Läuferstrecke befahren, sondern ein Rundkurs am Alexanderplatz. Bemerkenswerte 50 Skater haben sich auf den Weg über die 21,097 km gemacht. Der Sieger (44:55 min.) ist heute Moderator der Berliner Inlineskating Events und des GERMAN INLINE CUP und heißt Sebastian Baumgartner. Die Siegerin (51:14 min.) war Tina Pechardscheck aus Berlin. Die Zeiten lagen mehr als vierzehn Minuten über dem heutigen Streckenrekord.
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