Berliner Halbmarathon Inlineskating vom 6. bis 8. April 2018

Weitere Veranstaltungen

Statistik und Geschichte

  • Die Teilnehmerzahlen 2017

    DisziplinTeilnehmer
    Laufen/ Walking 34.004
    Inlineskating 1.512
    Bambinilauf 932
    Kids Skating
    107
    Handbike 16
    Rennrollstuhl 5

    Insgesamt 35.537 Teilnehmer aus 106 Nationen

    2016: 34.291 Teilnehmer aus 103 Nationen

  • Sieger 2017

    WertungSieger/inZeit
    Männer: Ewen Fernandez (FRA)
    0:30:11 (SR)
    Frauen: Katharina Rumpus (GER)
    0:37:25
  • Inlineskating Sieger des Berliner Halbmarathons ab 1997

    1997
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Sebastian Baumgartner 0:44:55 Konstanz Tina Pechardscheck 0:51:14 Berlin
    2. Andre Unterdörfel 0:44:56 Berlin Katrin Kalex 0:51:14 Berlin
    3. Roman Klatte 0:55:54 Berlin Doreen Gohlke 0:54:54 Berlin
    1998 - ausgefallen
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1999
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin 0:37:55 NZL Daniela Dietzold 0:46:40 GER
    2. Garry King 0:37:55 AUS Doreen Gohlke 0:46:41 Berlin
    3. Peter Currell 0:37:56 AUS Julia Vorkel 0:46:43 Oranienburg
    2000
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Steven Madsen 0:36:28 DEN
    Severin Stötzer 0:37:04 GER
    2. Kasper Schneider 0:36:33 DEN Anette Dam 0:39:03 DEN
    3. Christian Gerhardt 0:36:33 GER Katharina Berg
    0:39:03 Gera
    2001
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Steven Madsen
    0:34:36 DEN
    Stephanie Pipke
    0:38:35 GER
    2. Nico Wieduwilt 0:34:37 GER
    Jana Gegner
    0:38:37 GER
    3. Marco Kessler
    0:34:37 GER
    Maritje Sell
    0:38:51 GER
    2002
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin
    0:35:37 NZL
    Silvia Nino
    0:35:47 COL
    2. Nico Wieduwilt
    0:35:37 GER
    Friederike Gehring
    0:38:06 GER
    3. Steven Madsen
    0:35:37 DEN Annekathrin Krötenheerdt
    0:38:08 GER

    2003

    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Kalon Dobbin
    0:37:21 NZL
    Silvia Nino
    0:44:41 COL
    2. Shane Dobbin
    0:38:13 NZL
    Tina Strüver
    0:44:41 Halle
    3. Wouter Hebbrecht
    0:38:13 BEL
    Jana Gegner
    0:44:41 Berlin
    2004
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Jörg Wecke 0:35:37 Celle Britta van Tournhout 0:40:21 BEL
    2. Rasmus Steffensen 0:35:54 DEN Tina Strüver 0:40:21 Halle
    3. Toni Deubner 0:35:54 Eisenach Jana Gegner 0:40:21 Berlin
    2005
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Sutton Atkins
    0:34:04 GBR
    Jana Gegner
    0:36:22 Berlin
    2. Nico Wieduwilt
    0:34:05 Gera
    Sara Bak
    0:36:22 DEN
    3. Benjamin Zschätzsch
    0:34:05 Groß-Gerau
    Tina Strüver
    0:36:22 Halle
    2006
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Victor Wilking
    0:33:04 GBR
    Jana Gegner
    0:39:58 Berlin
    2. Wayne Begg
    0:33:05 NZL
    Sandra Wieduwilt
    0:39:58 Gera
    3. Elio Cuncu
    0:33:06 ITA
    Nele Armee
    0:39:58 BEL
    2007
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Niclas Kleyling 0:32:08 Berlin
    Jana Gegner
    0:39:58 Berlin
    2. Ferre Spruyt
    0:32:09 BEL
    Nele Armee
    0:40:02 BEL
    3. Bernhard Krempl
    0:32:09 Erlangen
    Sandra Wieduwilt
    0:40:03 Gera
    2008
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Scott Arlidge
    0:34:11 NZL
    Hilde Goovaerts
    0:38:16 BEL
    2. Thomas Boucher
    0:34:20 FRA
    Sabine Berg
    0:38:16 Gera
    3. Jorge Luis Cifuentes
    0:34:20 COL
    Sara Bak
    0:38:16 DEN
    2009
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Alexis Contin
    0:31:48 FRA
    Cecilia Baena
    0:38:28 COL
    2. Severin Widmer
    0:31:48 SUI
    Sabine Berg
    0:38:28 Gera
    3. Christian Diazgranados
    0:31:50 COL
    Jana Gegner
    0:38:28 Berlin
    2010
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Severin Widmer
    0:35:10 SUI
    Cecilia Baena
    0:43:31 COL
    2. Yann Guyader
    0:35:11 FRA
    Sabine Berg
    0:43:31 Gera
    3. Scott Arlidge
    0:35:13 NZL
    Mareike Thum
    0:43:31 Darmstadt
    2011
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Yann Guyader 0:30:44 FRA
    Mareike Thum 0:37:25 Damstadt
    2. Bart Swings 0:30:44 BEL Sabine Berg
    0:37:25 Gera
    3. Reyon Kay 0:30:45 NZL
    Katharina Rumpus 0:37:25 Flein
    2012
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Bart Swings 0:30:41 BEL
    Cecilia Baena Guyader 0:39:29 COL
    2. Yann Guyader 0:33:17 FRA Sabine Berg 0:39:30 Gera
    3. Ewen Fernandez 0:33:17 FRA
    Jana Gegner 0:39:30 Berlin
    2013
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Julien Levrard
    0:32:07 FRA
    Katharina Rumpus 0:38:47 Flein
    2. Felix Rijhnen 0:32:08 Darmstadt Jana Gegner 0:38:47 Berlin
    3. Bart Swings
    0:32:58 BEL
    Josie Hofmann 0:38:47 Gera
    2014
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Felix Rijhnen
    0:31:34 Darmstadt
    Katharina Rumpus 0:36:46 Flein
    2. Elton de Souza 0:31:35 FRA Sabine Berg
    0:36:46 Gera
    3. Severin Widmer
    0:31:35 SUI
    Josie Hofmann 0:36:46 Gera
    2015
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Felix Rijhnen
    0:36:39 Darmstadt
    Sabine Berg 0:41:33 Gera
    2. Giacomo Cuncu
    0:38:06 ITA/Berlin Josie Hofmann
    0:41:33 Gera
    3. Tobias Hecht
    0:38:36 Gera
    Katharina Rumpus 0:41:34 Flein
    2016
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Gary Hekman
    0:30:35 NDL
    Sandrine Tas
    0:36:49 BEL
    2. Peter Michael
    0:30:35 NZL
    Josie Hofmann
    0:36:49 Gera
    3. Alexander Bastidas
    0:30:35 VEN
    Katharina Rumpus 0:36:49 Heidelberg
    2017
    PlatzMännerZeitLand/StadtFrauenZeitLand/Stadt
    1. Ewen Fernandez
    0:30:11 FRA
    Katharina Rumpus 0:37:25 Darmstadt
    2. Bart Swings
    0:30:11 BEL
    Sandrine Tas
    0:37:25 BEL
    3. Nolan Bediaff
    0:31:46 FRA
    Josie Hofmann 0:37:25 Erfurt
  • Die Geschichte des Berliner Halbmarathons

    Der Berliner Halbmarathon hat einen historischen Hintergrund, wie er nur in der deutschen Hauptstadt möglich ist. Die Wurzeln des größten und hochklassigsten deutschen Rennens über die 21,0975 km liegen in beiden Teilen der einst geteilten Stadt. Im früheren Ost- und West-Berlin gab es entsprechende Laufveranstaltungen, die nach der Wende schon 1990 zu einem Rennen vereinigt wurden: Der Berliner Halbmarathon, der inzwischen auf dem Weg ist, zu einem ähnlichen Klassiker wie der BMW BERLIN-MARATHON zu werden, und der Berliner Friedenslauf.

    Lange hatte sich die heimische Läuferschaft im Ostteil ein Rennen durch die Stadt gewünscht. Doch alle Bemühungen, an frühere Traditionen der ungeteilten Stadt wie „Potsdam-Berlin“ oder „Quer durch Berlin“ anzuknüpfen, scheiterten im Osten am Behördenweg. Impulse von unten bewirkten damals wenig. 1981 gab es mit einem Marathon durch Nebenstraßen des Bezirkes Lichtenberg einen ersten Versuch. Hier beginnt die Zählung des Berliner Halbmarathons.

    Im Westteil Berlins hatten die Läufer dank des Einsatzes der französischen Alliierten, die die 25 km de Berlin ins Leben riefen, bereits ein wenig länger einen echten Citylauf, dem bald der BERLIN-MARATHON folgen sollte. Doch als es für eine Hauptstadt zum guten Ton gehörte, einen Citylauf zu veranstalten, gab man auch im Roten Rathaus und im DTSB (Deutscher Turn- und Sportbund) grünes Licht. Der Lauf sollte natürlich dem Frieden dienen. Laut offiziellen Angaben sollen 20.000 bei der Premiere 1982 gelaufen sein, davon 368 Marathonläufer und 752 über 20 km. 1985 wurde aus Anlass der 90. IOC-Session der Friedenslauf sogar auf einen Donnerstag verlegt. Angeblich 70.000 Aktive – es wäre der größte Lauf der Welt gewesen – sollen dabei gewesen sein. IOC-Präsident Juan-Antonio Samaranch gab den Startschuss.
    Erfreute sich die Veranstaltung zu DDR-Zeiten großen Zuspruchs und staatlicher Förderung, so sollte sich das mit der Wende nach dem Rennen 1989 drastisch ändern. Die Rettung war der Zusammenschluss mit dem West-Berliner Halbmarathon. 1990 hatte der Berliner Halbmarathon noch den Beinamen Friedenslauf, doch es gab bereits eine Strecke durch den Ost- und Westteil der Stadt. Damit ging ein Traum in Erfüllung.

    Den West-Berliner Halbmarathon gab es bereits seit dem 2. September 1984. Als Generalprobe für den BERLIN-MARATHON, wurde er schon damals vom SCC Berlin organisiert. Allerdings war diese Veranstaltung eher ein rein lokales Vorbe-reitungs-rennen für den Marathon. Die Teilnehmerzahl schwankte entsprechend zwischen rund 1350 und 1800.
    Der Lauf wurde dann 1991 aufgrund der Terminenge mit dem BERLIN-MARATHON vom September ins Frühjahr verlegt. Dies geschah zu einer Zeit, als der Halbmarathon als Disziplin auch international aufgewertet wurde. Seit 1992 gab es jährliche Weltmeisterschaften über die genau 21,0975 km lange Strecke. Nach-dem die Starterzahlen teilweise rückläufig waren, gelang in den vergangenen Jah-ren ein enormer Aufwärtstrend. Zudem haben sich Rahmenprogramm und -wettbewerbe zuletzt enorm entwickelt. Einen ersten großen sportlichen Höhepunkt hatte der Berliner Halbmarathon im Jahr 1993, als die ersten beiden Läufer unter 61 Minuten blieben. Carsten Eich (Leipzig) siegte damals in der Europarekordzeit von 60:34 Minuten.

    1997 starten erstmals Inlineskater beim Berliner Halbmarathon

    An einem kalten Sonntag, dem 6. April 1997, fiel nicht nur der erste Startschuss für Inlineskater beim Berliner Halbmarathon, sondern überhaupt der erste für den Rollensport bei SCC EVENTS. Im ersten Jahr wurde noch nicht die original Halbmarathon Läuferstrecke befahren, sondern ein Rundkurs am Alexanderplatz. Bemerkenswerte 50 Skater haben sich auf den Weg über die 21,097 km gemacht. Der Sieger (44:55 min.) ist heute Moderator der Berliner Inlineskating-Events und heißt Sebastian Baumgartner. Die Siegerin (51:14 min.) war Tina Pechardscheck aus Berlin. Die Zeiten lagen mehr als vierzehn Minuten über dem heutigen Streckenrekord.

Sponsoren des Berliner Halbmarathon Inlineskating AOK BWB Erdinger alkoholfrei adidas

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